„Beratungstätigkeit in der Schule ist grundsätzlich ebenso wie Unterrichten, Erziehen und Beurteilen Aufgabe aller Lehrerinnen und Lehrer.“
(Auszug aus dem Beratungserlass - § 4 Abs. 1 und § 8 Abs. 1 ADO)

Ein unverzichtbares Element unseres Schullebens ist die pädagogisch-psychologische Beratung, Begleitung und Hilfestellung unserer Schüler und Schülerinnen. Die Beratung orientiert sich an den einzelnen Lebensabschnitten und Entwicklungsstufen der Kinder und Jugendlichen und leistet einen wesentlichen Beitrag zur konstruktiven Bewältigung gesellschaftlicher und schulischer Problemlagen.

Die Beratungsaufgaben in der Schule sind überaus vielschichtig. Die Angebote richten sich an einzelne Schülerinnen und Schüler in individuellen Problemsituationen sowie an ganze Klassen und Teilgruppen.

Die Beratungsschwerpunkte liegen in folgenden Bereichen:

1. Schulbegleitende Beratung:

1.1. Hilfe für einzelne Schülerinnen und Schüler bei Erziehungs- und Schulschwierigkeiten


1.2. Vorbeugende Maßnahmen

2. Schullaufbahnberatung und berufsorientierende Beratung


Beratung von Schülerinnen und Schülern und Eltern ist Aufgabe aller Lehrerinnen und Lehrern unserer Schule. Grundsätzlich sind aber die Klassenlehrerinnen und Klassen-lehrer erste Beratungsinstanz. Sie sind zuständig und verantwortlich für die Beratung von Schülerinnen und Schülern und deren Eltern im Rahmen von Erziehung und Unterricht und darüber hinaus im Rahmen der Klasse. Ist eine angemessene Lösung des Problems nicht möglich, beziehen die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer Fachlehrerinnen und Fachlehrer, die Schulleitung und „Ratgebende“ von außen mit ein, das sind Sozialarbeiter, Vertreter des Jugendamtes, den schulpsychologischen Dienst und Vertreter anderer Erziehungsberatungsstellen. Kollegialer Austausch über beratungsrelevante Aspekte erfolgt im Rahmen von informellen Gesprächen und innerhalb von Fach- und Lehrerkonferenzen.

Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer beraten ebenso wie der Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin im Rahmen von Erziehung und Bildung. In den Fällen, in denen sie davon ausgehen können, dass Verhaltensauffälligkeiten bzw. Leistungsschwächen einzelner Schülerinnen oder Schüler nicht nur den eigenen Unterricht betreffen und in den Fällen, in denen Gruppen von Schülern Auffälligkeiten zeigen, nehmen sie Kontakt zum Klassenlehrer beziehungsweise zu der Klassenlehrerin auf und stimmen das weitere Verfahren ab.

Unser Berufswahlkoordinator berät in allen Fragen der Berufsvorbereitung und Berufsfindung in den Jahrgängen 8 bis 10.
Er ist im Koordinationsvertrag mit der Agentur für Arbeit als Ansprechpartner genannt und hält den Kontakt zu anderen Berufsberatungsstellen, plant Informationsbesuche und legt Informationstermine durch außerschulische Organisationen fest unter anderem auch in Zusammenarbeit mit dem Vertreter der Agentur für Arbeit.

Besondere Beratungsaufgaben kommen auf die gewählte Vertrauenslehrerin der Schülerinnen und Schüler zu. Sie unterstützt und berät die Schülervertretung bei der Planung und Durchführung ihrer Aufgaben und ist auch jederzeit Ansprechpartnerin für Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen, Eltern und die Schulleitung.
Mit beratender Stimme nimmt sie an der Schulkonferenz teil.

Die Sozialarbeiterin und der Sozialarbeiter der Schule beraten gemäß ihrer Aufgaben Schülerinnen und Schüler und Eltern bei Verhaltensauffälligkeiten von Schülern und Schülerinnen. Sie sind täglich in der Schule präsent, immer ansprechbar und führen regelmäßig Einzelgespräche. Ihre Beratung basiert auf Freiwilligkeit, Partnerschaftlichkeit und Vertraulichkeit.
Sie erfahren von den Jungen und Mädchen eine besondere Akzeptanz, weil sie als Mitarbeiter des Jugendamtes auch im Haus der Jugend arbeiten, einer offenen Einrichtung des Jugendamtes der Stadt Monheim, in Nachbarschaft der Schule.

Die Beratungsstellen vor Ort, wie Erziehungsberatungsstellen, das Jugendamt und an-dere werden in die Arbeit einbezogen. Der Informationsaustausch in unserem Netzwerk beschleunigt gezielte Hilfsmaßnahmen.

Das Beratungskonzept unserer Schule ist grundsätzlich nicht statisch, sondern wird ständig verändert, weiterentwickelt und aktualisiert.


 

Anton-Schwarz-Schule in Monheim am Rhein. Impressum und rechtliche Hinweise