Jugendkriminalität - Projekttage vom 21.01. - 23.01.2008

 

Kinder können sich im Sinne des Gesetzes nicht strafbar machen.
Schuldfähig werden junge Menschen ab dem 14. Lebensjahr. Jugendkriminalität ist also die Kriminalität der 14- bis 18-jährigen Jugendlichen.

Und was genau ist nun Jugendkriminalität? Was geschieht mit jugendlichen Straftätern?


Diese Fragen stellten sich die Schülerinnen, Schüler und ihre Lehrerinnen zu Beginn der Projekttage und sie fanden ganz unterschiedliche Antworten. Als Diskussionsbasis dienten unter anderem kurze Videospielszenen mit jugendtypischen Verhaltensweisen und Konflikten, die zu Straftaten führen können oder führen. (Quelle und Unterrichtsmaterialien: Weisser Ring - Jugendkriminalität - Wir diskutieren)

Bei den Mädchen und Jungen basierten zahlreiche Vorstellungen und „Kenntnisse“ von Ermittlungshandlungen und Verfahrensschritten bei Jugendstrafsachen offenbar auf Kriminalserien und Gerichtshows im Fernsehen.
Wie sieht die Wirklichkeit aus? Wir hatten Experten eingeladen.

Häufige Straftaten Jugendlicher

Der Grundsatz „Prävention vor Repression“ gilt für die Polizei besonders im Jugendbereich, deshalb sind die Kriminalkommissariate Vorbeugung eingerichtet worden, die auch für den polizeilichen Jugendschutz zuständig sind.
Unsere Kriminalhauptkommissare berichteten über ihre Arbeit und beantworteten die Fragen der Jugendlichen.
Die Polizei hat den gesetzlichen Auftrag allen bekannt gewordenen Vergehen und Verbrechen nachzugehen. Der Täter wird erwischt. Was geschieht jetzt?
Frau Hauptkommissarin Mielcarek und
Herr Hauptkommissar Fitzner
Kommissariat Vorbeugung, Kreis Mettmann

Die Fragen zu den weiteren Verfahren beantworteten unsere Experten von der Jugendgerichtshilfe des Jugendamtes der Stadt Monheim und Frau Jugendrichterin Bürger, die jahrelang am Amtsgericht in Langenfeld gearbeitet hat.

Für die Verfahren gegen Jugendliche gelten andere Regeln als für die gegen Erwachsene. Bei Jugendlichen stehen immer pädagogische Erwägungen im Vordergrund. Alle Beteiligten bei Gericht versuchen, dem Jugendlichen, der in Schwierigkeiten geraten ist, mit erzieherischen Mitteln zu helfen, nicht noch einmal straffällig zu werden.

Frau Schlüter-Wilkie zwischen Frau Jakob und
Herrn Reich, Jugendgerichtshilfe

Herr Reich, Jugendgerichtshilfe, Jugendamt der Stadt Monheim am Rhein
Frau Richterin Bürger
Gespräche in der Pause
Frau Michel
Schülerinnen beim Gedankenaustausch
Visualisierung der Ergebnisse

Die Ergebnisse der Arbeiten wurden von den Schülerinnen und Schülern auf Plakaten visualisiert und am Tag der offenen Tür am 09.02.08 den Besuchern erklärt.

Evaluation der Projekttage der 7. Jahrgänge

 


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