Herr Hauptkommissar Helbing (KommissariatVorbeugung, Mettmann)
im Unterricht zur Gewaltprävention

 

....und wenn alle pädagogischen Maßnahmen wirkungslos sein sollten....

 

Diversionsverfahren

Vorgehensweise bei „straffälligen“ Schülerinnen und Schülern, die es anders nicht verstehen wollen.

Vorgehen bei unter 14 jährigen Schülerinnen und Schülern

• Polizei Langenfeld anrufen,
• Sachverhalt schildern, einen Vermerk schreiben und faxen.
• Kripo kommt zeitnah zur Schule und nimmt den Täter mit zur Wache.
• Die Eltern werden benachrichtigt und können ihr Kind abholen.
• Sollten die Eltern nicht zu erreichen sein, wird das Jugendamt benachrichtigt.
• Andere Sanktionen können seitens der Justiz nicht erfolgen.


Vorgehen bei über 14 jährigen Schülerinnen und Schülern

• Polizei Langenfeld anrufen,
• Sachverhalt schildern, einen Vermerk schreiben und faxen.
• Kripo kommt zeitnah zur Schule, holt den Täter aus der Klasse und fertigt eine Anzeige.
• Die Eltern werden benachrichtigt und können ihr Kind abholen. Sollten die El-tern nicht zu erreichen sein, wird das Jugendamt benachrichtigt
• Die Anzeige wird an die Staatsanwaltschaft Düsseldorf weitergeleitet mit dem Vermerk diversionsgeeignet, das heißt, die Voraussetzung ist erfüllt, der Täter ist geständig)
• Die Polizei lädt Eltern und Täter zum Diversionstag nach Langenfeld ein, zum so genannten „Gelbe Karte-Tag“, an jedem letzten Mittwoch im Monat, außer in den Ferien.
• Dort wird zuerst seitens der Jugendgerichtshilfe mit den Betroffenen gespro-chen, im Anschluss daran spricht der Jugendstaatsanwalt, H. Schöfferle, mit den Betroffenen und verhängt eine dem Delikt angemessene Sanktion, die vor-her mit dem Vertreter der Jugendgerichtshilfe abgesprochen worden ist.
• Die Sanktionen werden häufig tatbezogen verhangen, zum Beispiel: Beleidi-gung oder Bedrohung = Täter-Opfer- Ausgleich, oder Entschuldigungsschrei-ben, Sachbeschädigung = Schadenwiedergutmachung usw.
(Jugendgerichtshilfe)



Anton-Schwarz-Schule in Monheim am Rhein. Impressum und rechtliche Hinweise