R.E.D. – Raum für eigenverantwortliches Denken
Zum Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule gehört neben der Wissensvermittlung auch die Vermittlung von Werten und Normen, neben der guten Allgemeinbildung auch die Persönlichkeitsbildung. Schülerinnen und Schüler müssen lernen, eigene Rechte zu wahren und die Rechte anderer zu respektieren.

Dass hier ein großer Lernbedarf vorliegt, wird in jeder Unterrichtsstunde durch ständig zunehmende Unterrichtsstörungen deutlich.
Um diese Unterrichtsstörungen einzudämmen, gibt es an unserer Schule seit Beginn des Schuljahres 2005/2006 den R.E.D, den Raum für Eigenverantwortliches Denken.
Schülerinnen und Schüler, die den Unterricht stören, werden durch einen festgelegten Fragenkatalog mit ihren Störungen konfrontiert und auf die Folgen ihres Handelns hingewiesen. Stört der Schüler oder die Schülerin weiter, entscheidet er oder sie sich damit, den Sozialen Trainingsraum aufzusuchen, um dort über das eigene Verhalten nachzudenken.
Der R.E.D. ist durchgängig mit wechselnden Lehrpersonen besetzt, die mit dem dort eintreffenden Schüler oder der Schülerin ein Gespräch führen über sein oder ihr Verhalten und ihm oder ihr helfen, Strategien zu entwickeln, das Störverhalten abzustellen.

Die Besuche werden nach Anzahl und Einzelfrequenz statistisch erfasst und in regelmäßigen Abständen evaluiert, um gezielte Maßnahmen durchführen zu können.

Bericht Rheinische Post vom 04.03.2006
Bericht NRZ vom 21.02.2006

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