Den rechtlichen Rahmen für die Grundsätze des Vertretungsunterrichts bilden das Schulgesetz und die Allgemeine Dienstordnung (ADO).


Wie jede Schule ist auch die Anton-Schwarz-Schule bestrebt, die Lernzeit zu sichern und Unterrichtsausfall zu vermeiden oder wenigstens so gering wie möglich zu halten. Konferenzen, Schulinterne Fortbildungen, Elternsprechtage und die Tage der offenen Tür finden in der unterrichtsfreien Zeit statt.


Dennoch ist die Notwendigkeit zur Organisation von Vertretungsunterricht schulischer Alltag. Von den Lehrerinnen und Lehrern wird dabei ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft verlangt. Qualität und Kontinuität des Unterrichts sollen möglichst erhalten bleiben und der Vertretungsunterricht sollte auch als Fachunterricht erteilt werden. Ist das nicht der Fall, sollen Kompetenzen und Methoden für die entsprechende Klassenstufe geübt werden.

In den Klassen der Orientierungsstufe findet der Unterricht in der Regel bis zur 6. Stunde statt, damit die Kinder Anschluss an ihre Arbeitsgemeinschaften haben.

In den Jahrgängen 7–9 werden im differenzierten Unterricht in Mathematik und Englisch Gruppen zusammengelegt. Gleiches gilt für Gruppen aus den Bereichen Religion, Wirtschaftslehre und Förderunterricht. Kleine Gruppen können auch auf andere Lerngruppen verteilt werden.
Randstunden werden vertreten, sofern eine Personalressource vorhanden ist.

Bei langfristiger Erkrankung von Lehrerinnen oder Lehrern wird der Stundenplan angepasst und die Stundentafel gegebenenfalls geändert.

 

Arbeit mit dem Vertretungsordner

Im Vertretungsunterricht wird in der Regel mit dem Ordner gearbeitet.

Die Lehrer, die regulär in der Klasse unterrichten, können ihren Fachunterricht fortführen oder mit dem Vertretungsordner arbeiten.

Jede Schülerin und jeder Schüler hat einen eigenen Vertretungsordner und jede Klasse hat zwei Lösungsordner.
Die Lösungsordner stehen an einem festen Ort im Klassenraum.

Die Vertretungsordner verbleiben auch im Klassenraum. Sie dürfen nicht mit nach Hause genommen werden.

Dem Vertretungsordner sind noch 5 linierte und 5 karierte Blätter hinzugefügt, die hinten im Ordner abgeheftet werden.

Ein farbiges Blatt trennt die bearbeiteten von den unbearbeiteten Arbeitsblättern.

Die Lösungsblätter des Lösungsordners dürfen von den Schülerinnen und Schülern beim Kontrollieren ihrer Arbeitsblätter nicht herausgenommen werden.
Maximal 2 Schüler können gleichzeitig ihre Ergebnisse kontrollieren.


Der Lehrer vermerkt Besonderheiten, Störungen und RED- Raum-Besuche im Vertretungsordner des jeweiligen Schülers.

Schüler, die keinen Vertretungsordner vorliegen haben, bekommen eine Schreibaufgabe. Die Schreibarbeit wird vom Lehrer eingesammelt und an den Klassenlehrer übergeben. Das Fehlen des Ordners wird auf einem Formblatt, das im Klassenbuch abgeheftet ist, vom Vertretungslehrer vermerkt.

Findet Vertretungsunterricht im eigenen Klassenraum statt, holen die Schüler zu Beginn der Stunde ihre Vertretungsordner aus dem Klassenschrank.

Findet der Vertretungsunterricht nicht im eigenen Klassenraum statt, sind die Schüler dazu verpflichtet, den Vertretungsordner mit in den Fachraum zu nehmen.

Der Ordner darf nach Beginn des Unterrichtes nicht aus dem Klassenraum geholt werden.

Die Schüler können frei wählen, welches Arbeitsblatt sie bearbeiten. Zum Bearbeiten des Arbeitsblattes entnehmen sie es dem Ordner.
Wird ein liniertes oder kariertes Blatt verwendet, muss dieses mit dem Datum, der Überschrift sowie der Nummer des Arbeitsblattes beschriftet werden.

Sollte ein Schüler ein Arbeitsblatt nicht fertig bekommen, muss er es in der nächsten Vertretungsstunde weiter bearbeiten. Erst dann darf er ein neues Arbeitsblatt auswählen.


 

 

Anton-Schwarz-Schule in Monheim am Rhein. Impressum und rechtliche Hinweise