Einfach mal Danke sagen

Kniprodinis verschenken "Licht der Hoffnung"

Wir alle befinden uns gerade in einer besonderen, ungewohnten, herausfordernden und ungewissen Situation. Die Welt steht quasi still, nicht nur für die Kinder, die ihre Klassenkameraden und Freunde nicht treffen können, nicht nur für die Lehrer*innen und Erzieher*innen, die nun Kinder in Notgruppen betreuen und parallel ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag auf medialem Wege nachzukommen versuchen, nicht nur für die Eltern, die mehr denn je zuvor die Jonglage von Kindern, Schule, Beruf und Haushalt bewerkstelligen müssen.

Doch uns Kniprodinis geht es - verhätnismäßig - gut. Wir schreiben uns im Chat. Sehen uns in Videokonferenzen. Arbeiten - ob vor Ort in der Schule oder von zu Hause aus. Spielen im Garten, gehen mit der Familie spazieren und Fahrrad fahren. Doch vielen Menschen ergeht es anders. Sie sind in "systemrelevanten Berufen", halten "den Laden am Laufen" wie unsere Bundeskanzlerin sagt und arbeiten ohne Unterlass für unser Wohlergehen und unsere Sicherheit. Andere sind alleine in Pflegeheimen oder gar ganz alleine zu Hause und dürfen zu ihrem eigenen Schutz keinen Besuch empfangen. Alle müssen zwei Meter Abstand zu ihnen halten. Kein Händeschütteln, kein Umarmen, keine tröstende Berührung. Wie sagt man also trotzdem "Danke!" oder "Du bist nicht allein!" - diese Frage haben sich auch unsere Schul- und OGS-Leitung gestellt.

Wir befinden uns eigentlich mitten in der Osterzeit - etwas, das man dieser Tage allzuschnell vergisst bei allem, was so los ist. Doch in unserer christlichen Gemeinschaft ist Hoffnung eines der wesentlichen Glaubenselemente. Jesus selbst ist "das Licht der Welt", er ist der Licht- und Hoffnungsbringer. Licht bringen. Das ist es!

Und so wurde die Idee geboren, gemeinsam mit den Kindern in den Notgruppen Osterkerzen zu gestalten und Gruß- und Dankesbriefe zu verfassen, die dann überreicht bzw. verschickt werden als Zeichen der Hoffnung in dieser schwierigen Zeit. Die Kinder stürzten sich mit großem Eifer und Engagement auf diese Aufgabe und wollten die Hoffnungsbotschaft am liebsten selbst in die Welt - zumindest nach Monheim und Baumberg - bringen. Das übernahmen dann aber aus Sicherheitsgründen doch Frau Dietrich und Frau Liebgott.

Mittlerweile haben die Feuerwehr, die Polizei, das Ordnungsamt sowie die für uns zuständigen Mitarbeiter der Stadt aus dem Bereich Schulen und Sport (Herr Heimann, Frau Niehaus und Herr Rademacher), die momentan unseren hochfrequentierten Server und die Anschaffungen und Baumaßnahmen für die WvK am Laufen halten, unseren Kniprodini-Hoffnungsgruß erhalten. Das Peter-Hofer-Haus und ältere Alleinstehende aus unserer Kirchengemeinde folgen.

Die bisherigen Reaktionen zeigen, mit welch eigentlich einfachen Mitteln man momentan trotz allem Freude, Lächeln, Zuversicht und Hoffnung schenken kann. Wir freuen uns schon darauf, die nächsten Empfänger zu überraschen und glücklich zu machen!

Und wo wir schon beim Danke sagen sind:

- Danke an alle Eltern, die sich gerade so toll um ihre Kinder und die schulischen Aufgaben kümmern!

- Danke an alle Kniprodinis, die ihren Großeltern nun Briefe schreiben oder ihnen das Videochatten beibringen!

- Danke an alle, die beim Gestalten, Basteln und Finanzieren unserer Osteraktion geholfen haben!

- Danke an alle, die gerade für andere einkaufen gehen oder die Gartenarbeit übernehmen!

- Danke an alle, die durch ihre Arbeit - ob im Homeoffice oder vor Ort - "den Laden am Laufen halten"!

- Danke an alle, die sich an die Kontaktverbote halten und helfen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen!

Für Sie alle befindet sich unser Ostergruß hier als Dokument zum Download.

#stayathome #flattenthecurve #einfachmaldankesagen



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